1/9
Gestern fand der ,WELT-Wirtschaftsgipfel, im Axel-Springer-Hochhaus statt.
Fast die gesamte Bundesregierung bis hin zum Bundeskanzler nahm teil.
Auch mit dabei: Palantir-CEO Alex Karp, Trump-Vertrauter Steve Witkoff, der Bundeswehr Generalinspekteur & diverse Investoren. 🧵
2/9
Gastgeber ist Springer-CEO Mathias Döpfner.
Zur Erinnerung, dass ist der Mann der laut ZEIT-Recherchen
– für Trumps Wahlsieg beten ließ,
– Ostdeutsche und Muslime als „Gesochs“ bezeichnete,
– und intern Druck auf die Redaktionen aufbaute die FDP- und MAGA zu stärken.
4/9
Springer sucht seit Jahren systematisch Nähe zum Trump-MAGA-Milieu.
Die New York Times ordnet diesen Kurs ausdrücklich als Teil einer strategischen US-Expansion ein.
Politische Anschlussfähigkeit an Trump wird hier zum Geschäftsmodell.
5/9
Palantir-CEO Alex Karp sprach heute erneut direkt exklusiv zur versammelten Bundesregierung.
Palantir-Software wird inzwischen u.a. von US-Behörden wie ICE genutzt um Menschen willkürlich aufzuspüren, festzunehmen, zusammenzuschlagen, zu erschießen & abzuschieben.
Jan 28, 2026 06:226/9
Ebenfalls präsent: Steve Witkoff, enger Trump-Vertrauter.
Er agierte wiederholt als informeller Unterhändler (und Doppelagent?) Richtung Moskau und machte die Ukraine faktisch zur Verhandlungsmasse für Geschäftsinteressen des TRUMP-Netzwerks.
7/9
Auch der Generalinspekteur der Bundeswehr gewährte seltene Einblicke in die sicherheits- und rüstungspolitische Strategien Deutschlands – im vertraulichen Rahmen, unter Chatham-House-Regeln, vor einem Netzwerk aus Putin-Verstehern, Investoren und Trump-Vertrauten.
8/9
Parallel vergibt die Bundesregierung dreistellige Millionenaufträge an Rüstungs-Start-ups wie die Firma Stark Defence in die u.a. Familie Döpfner, Peter Thiel & Friends investieren.
Auch das ist kein Einzelfall, sondern Teil eines Musters: Nähe, Einfluss, Profite.
9/9
„Exklusiver Zugang zur Politik. Nur für CEOs.“
So bewirbt Springer diesen „Gipfel“.
Die Frage ist nicht, was hier geredet wird – sondern warum die Union genau dieses Netzwerk sucht.
Wenn Medien Macht organisieren statt kontrollieren, wird das zur Gefahr für die Demokratie.