🧵Lesenswerter Kommentar von
@roberttreichler.bsky.social im
@profil.at : „Sicherheitsstrategie? Sicher nicht!“ – Trumps neue „National Security Strategy“ sei weniger Sicherheitskonzept als ideologischer Feldzug gegen Europa. 1/9
Kernthese: Statt Demokratie, Freiheit und Menschenrechte global zu stärken (klassische US-Erzählung seit Reagan), werde das Papier zur Abrechnung – und stelle die EU als Problem dar, nicht als Partner. 2/9
Europa werde darin sinngemäß als politisches System gerahmt, das „untergräbt“: liberal, rechtsstaatlich, pluralistisch – also genau das, was Trumps Bewegung bekämpfen will. 3/9
Treichler beschreibt das als Kampagnentext: Angriff auf Reformen, Institutionen, „Eliten“, Medien – mit dem Ziel, Vertrauen in europäische Demokratie und Zusammenhalt zu erodieren. 4/9
Dec 13, 2025 08:38Spannend (und bitter): Als ideologische Verbündete erscheinen rechtspopulistische/rechtsnationale Kräfte in Europa – mit Beispielen wie AfD und FPÖ (inkl. Verweis auf FPÖ-Kontakte/Statements). 5/9
Auch die Russland-Perspektive kommt vor: Nicht Moskau sei Trumps Hauptgegner, sondern das liberale Europa. Putin & Trump würden – trotz unterschiedlicher Motive – am selben Ziel arbeiten: Europa schwächen. 6/9
Ein Motiv im Text: Migration als Hebel. Die Strategie deute an, dass „nicht-europäische“ Staaten durch Zuwanderung „nicht-europäisch“ werden könnten – eine Zuspitzung, die Treichler als zutiefst un-europäisch/un-amerikanisch wertet. 7/9
Realpolitik-Note: Umfragen zeigen laut Text, dass Trump in Europa massiv an Rückhalt verliert – und ein US-Präsident ohne Vertrauen der Verbündeten strategisch an Wirksamkeit einbüßt. 8/9
Schlussgedanke: Europa werde diesen Kurs überstehen – aber sollte ihn als das behandeln, was er ist: ein politischer Angriff auf das europäische Modell, nicht „Sicherheitspolitik“.
#Europa #USA #Trump #Demokratie #Rechtsstaat #NATO 9/9