- Die Bundesregierung schnürt ein Mini-Sparpaket bei der #Pensionserhöhung. Die soziale Staffelung bleibt für höhere Pensionen, entfällt aber für kleine und mittlere – hier braucht es Nachbesserung. Denn die Teuerung für Pensionist:innen (bis 3 %) liegt über der allgemeinen Inflationsrate (2,7 %). 1/
- Die soziale Staffelung findet für Pensionist:innen mit höheren #Pensionen ab 2.500 Euro brutto statt. Sie bekommen lediglich einen Fixbetrag von 67,50 Euro, und damit eine Anpassung unter der Inflationsrate. 2/
- Ein Pensionist mit 3.000 Euro Bruttopension im Monat verliert auf das ganze Jahr 2026 gerechnet brutto 189 Euro im Vergleich zur vollen Inflationsabgeltung. Ein Pensionist mit 4.000 Euro im Monat sogar brutto 567 Euro. 3/
- Dazu kommt noch, dass die Teuerung für Pensionist:innen im vergangenen Jahr höher ausfiel als für den Durchschnitt der Bevölkerung. Rechnet man das mit ein, fällt selbst die „Mindestpensionistin“ (Ausgleichszulagenbezieherin) mit 1.274 Euro Bruttomonatspension um 34 Euro brutto im Jahr um. 4/
- Die soziale Staffelung entfällt diesmal aber für kleine und mittlere Pensionen. Bei vergangenen Erhöhungen haben sie oft mehr als die durchschnittliche #Teuerung erhalten. Diesmal bekommen sie nur die durchschnittliche Teuerung abgegolten. 5/
- Dass höhere Pensionen weniger erhöht werden, ist solidarisch. Aber wenn ärmere Pensionist:innen nichts von diesem Verzicht haben, ist das Ganze ein #Sparpaket auf Kosten der Pensionist:innen. 6/
- Die Verbraucherpreise sind für Pensionist:innen in den vergangenen zwölf Monaten stärker gestiegen als für die Bevölkerung insgesamt. Die Pensionen werden allerdings nur mit dem Gesamt-Durchschnitt erhöht – mit dem Anpassungsfaktor von 2,7 Prozent. 7/Sep 12, 2025 08:31
- Mit 2,8 Prozent liegt die Teuerung für Pensionist:innen leicht darüber. Für alleinlebende Pensionist:innen, überwiegend Frauen, liegt die Teuerung jedoch mit 3 Prozent spürbar darüber. Derweil ist bereits jetzt jede dritte alleinlebende Frau in #Pension armutsgefährdet. Das sind 118.000 Frauen. 8/
- Die Teuerung zieht aktuell wieder stark an. Die Unternehmen erhöhen die Preise schneller, als der Staat mit den Pensionen nachkommt. Eine Erhöhung über der aktuellen Teuerung ist für kleine Pensionen daher notwendig. 9/
- Damit die Pensionist:innen ohne zu große Kaufkraftverluste durch das Jahr 2026 kommen, ist es notwendig Pensionen bis 1.700 Euro über der durchschnittlichen Teuerung zu erhöhen. Die gesamte Analyse gibt es hier: www.momentum-institut.at/news/pension... 10/10