Claus Pándi
It‘s not necessary to react to everything you notice.
- Hatte überlegt, ob es sich lohnt über die politischen Nachrichten des Tages noch einmal nachzudenken. Überlegte es mir anders. Übte mich in Eskapismus. Nicht ganz ohne Erfolg.
- Das sind wir nun. Wieder am Anfang. Im Stundenbuch.
- Ich finde, Andreas Babler wird Unrecht angetan. Es besteht kein Zweifel, dass Andreas Babler an der Spitze der SPÖ verbleibt. Nach Lage der Dinge ist Andreas Babler die beste real verfügbare Person für die Funktion des Parteivorsitzenden. Andreas Babler repräsentiert die heutige SPÖ hervorragend.
- Bevor das in dem Lagerhaustohuwabohu in der ÖVP untergeht: Wie hätte die Frage, die Bundeskanzler Christian Stocker dem Volk hätte vorlegen wollen, jetzt genau lauten sollen?
- Es ist zwar besorgniserregend, dass ein Regierungschef seinen Vorschlag zur Volksabstimmung zur Wehrpflicht möglicherweise nicht ganz zu Ende gedacht hat. Noch besorgniserregender fände ich es allerdings, wenn ein Raiffeisenmanager den Vorschlag eines Bundeskanzlers einfach so ablehnen kann.
- Wo ist der ÖVP-Wehrpflichthumbug auf Stockers 2-1-0-Trivialtabelle einzuordnen?
- Das ist das schöne an einer funktionierenden Hierarchie: Im Bundesheer tendiert man mehr ins Lager Raiffeisen. Volk hin, Kanzler her.
- Das Vokabular mit „vermeintliche Menschenrechte“, „Autochthone“ und „Diskurs“ wäre ein ernstzunehmender Hinweis, dass KI-generierte Texte nicht ungelesen raus sollten.
- Hameseder gegen Stocker ist das seit langem lustigste Kapitel in der Lagerhauspartei. Danke dafür.
- Mag jemand, der gestern zufällig oder sogar bewusst das ORF-Gespräch um 22.00 Uhr angesehen hat, hier erklären: Warum?