Klee Tarabiscoté*e
femme, lesbe, transsexualistin
vampire, witch, slug
AuDHD, PTSD, LC Angehörige
she/they/my love
- Post-Apokalypse in der Tapes die einzige überbliebene Möglichkeit sind, gespeicherte Tonaufnahmen abzuspielen und in der sich die ganze Kultur um das tradieren von nischigen Post Punk Bands und kinderhörspielen dreht
- Triff mich wie ich ganz verschämt Streik für den Teil des Tages anmelde, an dem ich nicht mein Tutorium gebe, weil mir die Energy fehlt, den Termin zu wechseln und ich ein schlechtes sonst ein schlechtes Gefühl gegenüber den Studis hab 🥲
- wär das streiklokal an der Hochschule und nicht in einer ganz anderen, in der ich weder arbeite noch wohne, würd ich mich dort überreden lassen konsequent zu sein, aber so verbleibe ich inkonsequent
- seit partieller DIS Diagnose fühl ich mich wie 3 traumatisierte Kinder in nem Trenchcoat
- Bin die jüngste auf diesem diesem darkwave Konzert und fühl mich schon gar nicht mehr als würd ich dieses Jahr dreißig werden
- Hatte heute meinen ersten richtigen Tarot Gig und würd es gerne so viel öfter machen 🥲
- Liebs wenn mir Apps Features vorschlagen, die ich sehr bewusst nicht nutze
- wie es aussieht hab ich doch mehr DIS als erst angenommen und so sehr es doch viel Sinn macht und Dinge erklärt, so Fake fühlt es sich doch an
- Wie viele neue Diagnosen hält die maus aus, bevor sie alles zur Fiktion erklärt
- Heute im Café ein Gespräch zwischen einer jungen trans fem und ihrer Mutter mitgekriegt darüber wie man nicht so richtig weiß wie mit dem was man mag Geld zu verdienen wär und schwöre ich hatte das selbe Gespräch zur selben Jahreszeit am selben Ort vor 3 Jahren 🙃
- Frohes aber hier leben nein danke an alle die feiern
- Während EMDR heute in eine schmutzige, warzige Hexe verwandelt, die zeit meines lebens gehabt und meinen abuser ausgelacht 👍🏻
- Hatte in meiner Hexenphase jetzt immer eher Abstand zur „hag“, auch weil die für mich kulturell visuell sehr mit transmisogynie und antisemitismus besetzt, aber jetzt erschließt sich mir noch einmal mehr, was an diesen abjekten, selbstgenügsamen, schamlosen Wesen so wunderbar ist
- Der Versuch einen digitalen Zettelkasten anzulegen ist schon deswegen erfolgreich, weil er mich dazu zwingt, meine eigenen Gedanken ernst zu nehmen
- Reposted by Klee Tarabiscoté*eÜberlegt mal ganz in Ruhe, was ihr euch in eurem Job so alles auf einer Personalversammlung vor versammelter Mannschaft zu sagen trauen würdet, und dann beginnt ihr ein Gefühl dafür zu kriegen, wie sicher sich dieser verfickte Fascho unter seinesgleichen fühlen muss.
- hab mich nach ewigkeiten mal getraut mich im lieblingsbuchladen beraten zu lassen und jetzt lese ich ein Buch was bis ins kleinste meinem Geschmack entspricht es ist gruselig
- Der Jahresrückblick industrial complex hat mich in seinen Fängen
- Reposted by Klee Tarabiscoté*eProbleme sind dornige Wälder.
- Für mehr menschlich kuratierte Musik, hier 5 Alben/EPs, die mir dieses Jahr wichtig waren. Ohne spezifische Reihenfolge: 1. Spill von Ellis D Britischer Postpunk hat mich im Chokehold und diese EP ist einfach so cool! Liebe die brüchige Stimme und musikalisch einfach a lot going on.
- es fühlt sich an als würden die Songs jeden Moment in sich selbst zusammenstürzen und teilweise passiert das auch. Habe immer sehr viel Freude beim hören und bin suuuuuper gespannt, was noch so kommt die nächsten Jahre.
- 2. Clouds in the sky will allways be there for me von Porridge Radio Porridge Radio war lange eine Band, die ich viel gehört hab, die ich aber nicht unbedingt als Lieblingsband genannt hätte, bis zu diesem Album. Die Texte wurden wohl erst als Lyrik geschrieben und dann vertont und
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View full thread5. this old house von mary in the junkyard Weiß gar nicht in welches Genre das gehört - jazziger bedroom indie? Hab ich sehr viel gehört, um runterzukommen, auch wenn’s eigentlich sehr frickelig ist.
- Mein Vater macht wieder Kunst und es ist ein fast menschengroßes gestricktes Maschinenherz, auf das er „der Herr erhebe sein Angesicht“ geschrieben hat. Das ist nicht u gewöhnlich für ihn als Künstler aber jetzt wird mir erst klar wie ungewöhnlich das als Kindheit ist
- Depersonalisieren so trippy manchmal, wär es nicht so gruselig, wärs fast bisschen fun
- Drake meme wo drake depersonalisierende sind und oben steht Leib sein und unten Körper haben
- Folgt mir für mehr depersonalisierungscontent
- Einladung für ein PnP bekommen, dachte es geht um eine DDR Band, die in den Westen fährt und jetzt hab ich eine Figur entwickelt die penibel in die (queere) Kultur der DDR eingewoben ist und jetzt stellt sich raus es geht in die andere Richtung fml
- Die ganze Recherche zu DDR Synthis umsonst
- CN PTBS merke wieder, dass das was ich in letzter Konsequenz brauche, um wirklich heilen zu können etwas ist, das ich mir selbst nicht geben kann: institutionelle Anerkennung. Es ist so frustrierend, wenn das einzige, was man kriegt, Tipps zur Selbstfürsorge sind
- ist nun doch keine DIS geworden, sondern etwas kurz davor im gleichen Feld, was sich tatsächlich wie eine Prophezeiung meiner akademischen Karriere anfühlt
- Anja Plaschg würde eigentlich gerne vor einem Haufen queerer Goths dunkle Messen feiern, aber ihre sie hat den Moment dafür verpasst und ist nun Gefangene der Hochkultur
- Heute fühle ich mich alt. Wollte beim Konzert mit einer Person binden darüber, dass wir auf dem Konzert der gleichen Band waren wahrscheinlich ungefähr zur selben Zeit und festgestellt, dass ich die ca 8 Jahre früher (für meinen Zeitraum sei sie gar nicht „alt genug“)
- + ich kenne die Lassie Singers 😔 (Shoutout @errrferrr.bsky.social)
- Dozentin wollte als Teil der Selbstständigkeitserklärung Angaben dazu ob oder in welchem Ausmaß AI benutzt wurde und ich finde diese Frage wirklich weird weil was genau ist damit gemeint? Auf jedes machine learning Tool wird AI geschrieben, es ist aber immer noch was ganz anderes als ein LLM
- Finde dieses „sterben müssen“ wenn es um tötungen geht so eine furchtbar. Im true crime ist das ja sehr beliebt, weil sehr unpolitischer blick auf gewalt, aber gerade hab ich’s im kontext femizid gesehen und verstehs null. dachte der ganze punkt sei, dass menschen eben nicht sterben müssten
- verweise sehr ungern auf brecht, aber mit seinem vergleich von epischem und dramatischen theater hat er nen guten punkt getroffen. im (bürgerlichen) dramatischen theater richtet sich das entsetzen darauf, dass das leid nicht vermeidbar ist, im epischen theater darauf, dass es vermeidbar gewesen wäre
- In der tragödie geht es immer um‘s schicksal wenn alles krachen geht, in brechts idee geht es darum, dass das publikum erkennen kann, welche umstände dazu führen, dass alles krachen geht und wie sie sich verändern ließen.
- Meine Mama hat mir heute bestätigt, dass meine Großeltern meine Schwester mehr mögen als meine mich (und meine mama) und es ist sehr bitter aber fühlt sich auch so befreiend an mich nicht mehr mit ihr zu vergleichen in der Hinsicht
- Aber passt ja, meine Mama war late teen mom mit mir und dann hab ich durch abuse und transness einen krummen lebensweg, während meine Schwester eheliches Kind ist und bei der alles gerade und super läuft, sie stellt die ~Normalität~ wieder her, die meine Mama und ich kaputt gemacht haben
- Ich versuche ja jetzt eine spinnenfreundliche Politik in meiner Wohnung durchzusetzen. Die Decken sind hoch die achtbeiner*innen sind weit weg, leben und leben lassen, aber jetzt ist eine in meinem Schlafzimmer eingezogen, da stoß ich sehr an meine Grenzen. Wenn jemand gute Mediation kennt hmu